So lagern Sie Ihren Streuselkuchen und Gebäck richtig!

veröffentlicht am 16. Januar 2015 in Wissenswertes von
Frisch gebacken

Im Ofen gebackene Köstlichkeiten die mit ihrem Duft den Raum erfüllen, lassen die Herzen der Backwaren- Liebhaber tendenziell höher schlagen. Der Wunsch einen saftigen Streuselkuchen oder einen luftigen Hefezopf zu backen ist seit Jahr und Tag weit verbreitet und eine gut gehegte Tradition. Die eigenen handwerklichen Fähigkeiten zu demonstrieren und dazu noch die Freude etwas Leckeres geschaffen zu haben weckt bei Jung und Alt einfach die pure Leidenschaft.

Doch was ist wenn der Kuchen zu groß oder die Kekse zu zahlreich waren und trotz grandiosem Geschmack noch ein Restbestand übrig bleibt? Wie hat man möglichst Lange von diesem Genuss? Entscheidend ist ganz einfach die richtige Lagerung!

Was soll in den Kühlschrank?

Die meisten Kühlsysteme leiden unter chronischem Platzmangel, weshalb viele Hobby- Bäcker ganz bestimmt vorher genau überlegen was die nächsten zwei bis drei Tage seinen Platz dort finden darf. Ausschlaggebend für eine kühle Aufbewahrung sind die Zutaten. Alles was sonst auch im Kühlschrank Zuhause ist (frische Sahne, Quark…) darf quasi bleiben.
Der saftige Streuselkuchen mit Kirchen oder Äpfeln gehört zum Beispiel ebenfalls in die Kühlung. Mit Hefeteig oder auch mit einer Quark-Öl Mischung gebacken bleibt er knusprig, wenn man keine Frischhaltefolie verwendet und ihn nicht in eine Plastikdose verfrachtet, sondern lieber unter Alufolie oder auch mit passenden Kuchenbehältern ringsum abdeckt.

 

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© bei Rothoshop.de.

Perfekt für Streuselkuchen vom Blech! Den „Partybutler“ gibt’s bei Rothoshop.de.

Neben dem Streuselkuchen müssen aber auch folgende Produkte in die Kühlung:

  • Gebäck mit Cremefüllung oder Cremedekoration
  • Sahnetorten
  • Obsttorten
  • Hefekuchen
  • Quarkkuchen
  • Kuchen mit Frischkäse

Sahne oder Creme, die Sie zum Backen verwenden, sollten Sie übrigens vorher auf das Haltbarkeitsdatum überprüfen um zu wissen wie lange die Kühlung des Kuchens mindestens erfolgen muss. Dabei sollten aber generell zwei bis drei Tage nicht überschritten werden. Ebenso ist Vorsicht geboten bei rohen Eiern. Gebäck dieser Art sollte standartmäßig nur im Kühlsystem gelagert werden.
Wichtig dabei ist aber immer, dass die Kunstwerke wie erwähnt gut und Luftdicht abgedeckt sind um sie vor dem austrocknen und natürlich vor Schäden zu schützen.

Was kann draußen bleiben?

Rührkuchen ist ein allseits beliebter Klassiker und dabei auch noch so einfach zu machen. Kein Wunder das dieser bei keiner Feierlichkeit fehlen darf. Ob nun ein feiner Marmorkuchen oder auch ein kleiner Leckerbissen in Form von Muffins- er wird gerne zu jedem Anlass in Massen und auf Vorrat produziert.
Gut, dass er sehr langlebig ist- wenn Sie folgendes beachten. Der Kuchen kann bei Zimmertemperatur:

  • unter der Abdeckhaube gelagert
  • in Frischhaltefolie gewickelt
  • oder mit Alufolie ummantelt werden

Er muss vorher jedoch gut abgekühlt sein, damit seine Konsistenz nicht unschön und matschig wird. Die Feuchtigkeit würde nämlich dann im Kuchen verbleiben und damit die lockere Konsistenz des Teiges ruinieren und dem sogenannten Trockenkuchen keine Ehre mehr machen.

Kekse müssen ebenfalls nicht in den Kühlschrank. Sie schmecken- am besten in einer hohen Blechdose gelagert- auch nach Wochen noch, solange sich Vanille- Plätzchen und Cocos- Kekse nicht in die Quere kommen. Das bedeutet, dass Sie am besten vorsorglich verschiedene Geschmacksrichtungen räumlich trennen sollten um ein ungewolltes Vermischen der Aromen zu verhindern.

Der Keller als Kühlung

Die Zwischenlösung von Kühlschrank und Zimmer wäre- zumindest für den Trockenkuchen oder auch den Obstkuchen mit Trockenboden- vorübergehend der Keller. Ältere Generationen bevorzugen diese Art der Lagerung noch heute. Dabei sollten Sie das Backwerk sicher auf einem Tisch oder in einem Regal platzieren und vorher ebenfalls gut abdecken.

Was kann man einfrieren?

Den zwei Wochen alten Streuselkuchen genießen als wäre er gerade frisch gebacken? Das geht, wenn Sie diesen zuvor eingefroren haben. Einfach auftauen und et Viola!
Einfrieren können Sie fast alles außer manche mit Gelatine bearbeiteten Torten, da diese beim auftauen etwas wässrig werden können.
Diverse Sahne und Cremetorten können gevierteilt und beispielsweise in Kunststoffbehältern im Gefrierschrank über mehrere Wochen gelagert werden. Natürlich funktioniert dasselbe auch mit Muffins und Co. Hier könnten Sie dann natürlich auch Gefrierbeutel verwenden und dadurch Platz sparen. Nur sollten Sie die kleinen Küchlein zuvor nicht glasieren oder dekorieren.


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